Notfall-Telefon
+A -A

Eingangsverfahren

Eine Neuaufnahme bei den Bonner Werkstätten erfolgt meist über das Eingangsverfahren. Dieses Verfahren dauert drei Monate und hat zwei zentrale Aufgaben:

  • festzustellen, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben ist
  • berufliche Orientierung

Während des Eingangsverfahrens wird eine umfangreiche Kompetenzanalyse durchgeführt. Hierbei setzen wir standardisierte (z. B. hamet e) und eigene Testverfahren ein. Die Kompetenzanalyse hat zum Ziel, Stärken und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen und die Eignung für verschiedene Berufsfelder festzustellen.

Neben fachbezogenen Fertigkeiten werden Kompetenzen in den folgenden Bereichen analysiert:

  • sozial-kommunikative Kompetenzen (z. B. Teamfähigkeit)
  • Methodenkompetenzen (z. B. Arbeitsgeschwindigkeit)
  • Aktivitäts- und Umsetzungskompetenz (z. B. Ausdauer)
  • personale Kompetenzen (z. B. Flexibilität)
  • Eignung und Neigung (z. B. grob- und feinmotorische Fähigkeiten, körperliche Belastbarkeit, räumliche und zeitliche Orientierung)
  • schulische Kompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen)

Im Eingangsverfahren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder der Bonner Werkstätten kennenzulernen. Hierbei werden die Neigung und das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt.

Am Ende des Eingangsverfahrens werden die Ergebnisse für jeden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem individuellen Eingliederungsplan zusammengefasst und dem Fachausschuss vorgelegt.

Das Eingangsverfahren kann von der Agentur für Arbeit oder den Trägern der Rentenversicherung, Unfallversicherung oder Kriegsopferfürsorge finanziert werden.
Wenn Sie Fragen zum Eingangsverfahren haben, bieten wir Ihnen gerne ein Informationsgespräch an. Bitte melden Sie sich, damit wir einen Termin vereinbaren können.


Ihre Ansprechpartnerin:

Nora Koch
Leitung Berufliche Bildung

Telefon:
02222/83 02-252

E-Mail:
koch.nora(at)bonnerwerkstaetten.de