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Inklusion geht alle an – Arbeiten außerhalb der Werkstatt

Wir fördern den Wunsch vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem Arbeitsplatz außerhalb der Bonner Werkstätten.

Betriebsintegrierte Arbeitsplätze (BiAPs) ermöglichen neue und abwechslungsreiche beruf­liche Erfahrungen. Sie ergänzen das bestehende Werkstattangebot und kommen den Bedürfnissen und Wünschen vieler Menschen mit Behinderung entgegen.

Ein BiAP hat besondere Vorteile für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • individuelle Begleitung und Beratung durch die Integrationsassistentin und andere pädago­gische Fachkräfte der Bonner Werkstätten direkt vor Ort im Unternehmen
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiter über die Bonner Werkstätten versichert (Sozial-, Haft- und Unfallversiche­rung)
  • ein Vertrag zwischen Unternehmen und Bonner Werkstätten regelt das Gehalt

BiAPs sind für unsere Beschäftigten als Einzel- oder Gruppenarbeitsplatz verfügbar. Ent­scheiden sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen Gruppen-BiAP, so begleitet sie eine Fachkraft der Werkstatt täglich in das externe Unternehmen.

Zusätzlich ermöglicht ein „Werkstatt-Tag“ in der Woche, den Kontakt zur Arbeitsgruppe in den Bonner Werkstätten aufrechtzuerhalten. So können alle an liebgewonnenen Aktivitäten weiterhin teilnehmen, z. B. Sportangeboten, Schulungen und therapeutischen Maßnahmen.

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… und ein BiAP bietet noch mehr Vorteile:

  • Entlastung des Fachpersonals in dem externen Unternehmen
  • individuelle Beratung und Hilfestellung bei der Suche und Bewerbung für Mitarbeiterin­nen und Mitarbeiter der Bonner Werkstätten durch die Integrationsassistentin
  • Möglichkeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eigene Fähigkeiten und Grenzen realis­tisch ausprobieren und einschätzen zu können
  • Möglichkeit für Unternehmen, ihr soziales Engagement einzubringen
  • hohe Arbeitsmotivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • langfristige Begleitung durch die Bonner Werkstätten
  • Bereicherung der Unternehmenskultur
  • Anrechnung auf die Ausgleichsabgabe

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus der Werkstatt in ein reguläres Beschäftigungs­verhältnis auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. So wird beispielsweise aus einem Außenarbeitsplatz eine feste Anstellung bei einem Arbeitgeber. Durch individuelle Beratung, Gruppenangebote und Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt steht Menschen mit Behinderung auch dieser Weg offen.

Der Integrationsfachdienst (IFD) Bonn/Rhein-Sieg und die Bonner Werkstätten kooperieren hier eng miteinander.

Sowohl bei Außenarbeitsplätzen als auch beim Übergang von den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis kann der Beschäftigungsgeber finanzielle Zuschüssen anfordern – u. a. beim Landschaftsverband Rheinland (LVR).

Ihre Ansprechpartnerin:

Anja Hillnhütter
Integrationsassistenz

Telefon:
02222/83 02-161 oder
0163/83 02 755

E-Mail:
hillnhuetter.anja(at)bonnerwerkstaetten.de