Damit Gewalt erst gar nicht entsteht! – Gewaltprävention in den Bonner Werkstätten

Überall, wo Menschen zusammen sind oder zusammenarbeiten, kann es zu Stress und Streit kommen. Damit daraus aber keine Gewalt entsteht, gibt es in den Bonner Werkstätten jetzt sechs Deeskalationstrainer. Sie haben in einer 12-tägigen Schulung gelernt, wie aus Stress und Streit Gewalt wird und was man dagegen tun kann.

Zukünftig werden sie gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Bonner Werkstätten daran arbeiten, Gefahrensituationen für Stress, Streit und Gewalt zu erkennen und zu vermeiden. Außerdem werden sie Schulungen für die Mitarbeitenden anbieten, in denen diese Techniken zu Umgang mit Gewaltsituationen lernen. Dabei geht es vor allem darum, wie man mit Worten oder einer Verhaltensänderung die Gefahrensituation entschärfen kann, damit Gewalt erst gar nicht entstehen kann.

Zusätzlich wird es in der Zukunft noch eine Fachkraft Schutz und Vorbeugung geben. Während sich das Angebot der Deeskalationstrainer an die Kolleginnen und Kollegen ohne Beeinträchtigung wendet, ist sie Ansprechpartnerin für unsere Mitarbeitenden mit Behinderung. Die Fachkraft bildet außerdem Menschenmit Behinderung als Botschafterinnen und Botschafter für Vorbeugung und Gewaltschutz aus.

So werden die Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung für das wichtige Thema sensibilisiert, können selbst wirksam werden und ihre Perspektive und Wahrnehmungen mit in das Schutzkonzept der Bonner Werkstätten einfließen lassen.

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