Neue Tovertafel für Werk 3

Aktivierung und Beschäftigung sind eine wichtige Aufgabe in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie strukturieren nicht nur den Tag, sie helfen auch, die Fertigkeiten der Menschen mit Behinderung zu halten und auszubauen. Deshalb freuten sich die Bonner Werkstätten ganz besonders über die von der Geschwister Rosenbaum-Stiftung gespendete Tovertafel. Vor Ort übergaben Stiftungsgründer Fritz Rosenbaum und Stefan Schmitz, Vorstand der Stiftung, die Tovertafel stellvertretend an Doris Berchtold-Sprich, Mitglied des Aufsichtsrates der Bonner Werkstätten, und Werksleiter Andreas Schuhen sowie an die Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter Mohamed Grüvercin, Alexandra Krüger Margarethe Rosenbaum.

Bei der Tovertafel handelt es sich um eine Spielekonsole speziell für Menschen mit geistiger Behinderung oder Menschen mit Demenz. Die Tovertafel ist ein an der Decke verankerter Lichtprojektor, der speziell für die Zielgruppe entwickelte Spiele auf einen Tisch, den Boden oder andere flache Oberflächen projiziert. Dort können sie von einem oder mehreren Spielerinnen und Spielern gespielt werden. Neben Memorys und Puzzles gibt es auch Berührungsspiele, bei denen einfache Berührungen bunte und spannende Reaktionen auf der bespielten Oberfläche auslösen und so die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigene Selbstwirksamkeit erfahren lassen.

Ihren Einsatz wird das neue Aktivierungs- und Beschäftigungsangebot vor allem bei den Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeitern des Arbeitsbereiches für Heilpädagogisches Arbeiten finden. (Im Arbeitsbereich für Heilpädagogisches Arbeiten betreuen und fördern die Bonner Werkstätten Menschen, die eine besonders enge und spezialisierte Form der Begleitung benötigen.) Die Tovertafel wird aber allen Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeitern zugänglich sein, sodass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden kann.

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